Übliche Schrankwände sind zu hoch, unter der Schräge bleibt viel wertvoller Raum ungenutzt. Aus Leichtbauwänden lässt sich im Winkel zwischen Geschossdecke und Sparren ein begehbarer Kleider- oder Bücherschrank einbauen oder eine Bettkoje von Regalen und Schubladen einrahmen. Die Abseite in Dächern unter 35 Grad Neigung ist kaum zu nutzen. Damit sich in dem spitzen Winkel nicht pausenlos Staub fängt, trennt man ihn ab mit einer geraden Bekleidung, davor finden niedrige Staumöbel Platz. Offene Regale aus unterschiedlich langen Ablageböden auf Konsolen passen sich der Dachneigung an, originell sehen Regale aus, deren Stützen man schreinern lässt aus gleichseitigen Dreiecken im Neigungswinkel der Schrägen. Niedrige Sideboards unter den Schrägen sollte man auf Rollen stellen statt Füße – sie lassen sich bequem hervorziehen und so benutzen ohne zu kriechen. Alternativ möbliert man die Abseiten mit Schubladen-Kästen, in denen man selten benötigte Utensilien verstaut. Andere Möglichkeit: entlang der Traufseiten niedrige Heizkörper installieren.
Spitzboden nutzen
Früher musste man den Spitzboden abtrennen und bekleiden, heute darf der Kehlbalken genutzt werden – man kann den Dachraum sichtbar offen lassen bis zum First. In einem hohen Raum lässt sich häufig sogar eine zweite Ebene einziehen als Fernseh-, Lese-, Schlaf- oder Gästezimmer. Natürlich sollte man dort ein zusätzliches Fenster einbauen zum Lüften – stickige und verbrauchte Luft sammeln sich sonst am höchsten Punkt.
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